Zahlteil → Tabelle

QR-Rechnung prüfen und nach Excel

Im QR-Code einer Schweizer Rechnung steckt keine Adresse, sondern ein kurzer Text mit fester Zeilenfolge. Ziehen Sie die PDF-Rechnung herein — der Code wird direkt von der Seite gelesen, nachgerechnet und als Zeile ausgegeben, mit den beiden Fehlern, die jede Bank zurückweist.

Dateien hierher ziehen →

Code direkt aus dem PDFSwiss Payments Code 2.3QR-ReferenzQR-IBAN

Was im Code steht

Der Zahlteil ist reiner Text mit fester Zeilenfolge — ohne Feldnamen:

SPC
0200
1
CH44 3199 9123 0008 8901 2
S
Robert Schneider AG
…
199.95
CHF
…
QRR
21 00000 00003 13947 14300 09017

Die Reihenfolge ist die Bedeutung. Verrutscht eine Zeile, steht plötzlich die Strasse dort, wo der Empfänger stehen sollte — und nichts daran sieht falsch aus.

01 — Die zwei Kombinationen, die zurückkommen

QR-IBAN und QR-Referenz gehören zusammen

Eine QR-IBAN (die mit einer QR-IID zwischen 30000 und 31999) darf nur mit einer QR-Referenz verwendet werden — und umgekehrt darf eine QR-Referenz nur auf einer QR-IBAN stehen. Beide Zahlen stehen auf dem Papier, beide sehen richtig aus; sie passen nur nicht zusammen, und die Bank weist die Zahlung zurück.

Die Rückweisung kommt Tage später, wenn niemand mehr an diese Rechnung denkt. Deshalb wird sie hier beim Einlesen benannt.

02 — Nachgerechnet

Die Referenz trägt eine Prüfziffer

Die 27-stellige QR-Referenz endet auf eine Prüfziffer (rekursives Modulo 10 nach SIX). Stimmt sie nicht, passiert etwas Unangenehmes: das Geld kommt an, wird aber keiner Rechnung zugeordnet — und die Mahnung geht trotzdem raus.

Ebenso werden die IBAN-Prüfziffern nachgerechnet (ISO 13616, Modulo 97-10) und die Währung geprüft: ein Schweizer Zahlteil kann nur CHF oder EUR tragen. Eine SCOR-Referenz (ISO 11649, beginnt mit RF) wird nicht nach der QRR-Regel beurteilt — sonst würde eine korrekte Referenz als falsch gemeldet.

Der Code auf der PDF-Seite

Eine Schweizer QR-Rechnung ist fast immer ein PDF. Der Zahlteil als separate Textdatei ist der Sonderfall — und genau der war hier lange der einzige unterstützte. Das hieß: „unterstützt die Schweiz“, und dann zu jeder echten Rechnung „das ist keine E-Rechnung“.

Jetzt wird die Seite gerendert und der Code darauf gelesen. Gerendert wird nur, wenn die Textebene nach einem Zahlteil aussieht — die Überschrift und eine der Feldbezeichnungen müssen da sein. Sonst kostet das Rendern jede andere PDF-Rechnung Zeit, ohne je etwas zu finden.

Was weiterhin nicht geht: eine eingescannte oder abfotografierte Rechnung ohne Textebene. Trägt sie einen lesbaren Code, wird er genommen; sonst bleibt die Zeile leer und markiert — geraten wird nichts.

Häufige Fragen

Kann das Werkzeug den QR-Code aus einem PDF lesen?

Ja. Ziehen Sie die PDF-Rechnung ins Fenster: hat die Seite einen Zahlteil, wird der Code darauf gelesen und daraus eine Zeile — mit IBAN, Betrag, Währung und Referenz. Der Zahlteil als reiner Text (der Block, der mit SPC beginnt) geht weiterhin auch.

Warum weist die Bank eine QR-Rechnung zurück?

Meistens wegen einer von zwei Kombinationen: eine QR-IBAN ohne QR-Referenz, oder eine QR-Referenz auf einer normalen IBAN. Beide Zahlen stehen auf dem Papier und sehen richtig aus — sie passen nur nicht zusammen. Beides wird hier geprüft.

Brauche ich ein Konto?

Nein. Bis zu 10 Rechnungen pro Export und 20 pro Tag sind kostenlos und ohne Anmeldung. Wer mehr braucht, kauft die Pro-Version einmalig für 29 € — kein Abo.

Nichts wird hochgeladen

Die Datei wird im Browser gelesen. Nicht „sicher übertragen“, sondern gar nicht übertragen — nachprüfbar in zwei Minuten: Netzwerk-Tab öffnen, Datei hineinziehen, es geht keine Anfrage hinaus. Für Zahlungsdateien gilt dasselbe: die pain.001 vor dem Hochladen ansehen.